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Konkrete Wahrnehmung oder Phantom der Angst?

Wenn wir uns in einem dunklen Raum befinden, tauchen in unserer Phantasie gerne Ängste auf. Vorstellungen, welche in eine bestimmte Richtung gehen, können hoch aufwallende Ängste erzeugen, so lange wir im Dunkeln stehen. Wird aber Licht gemacht und die Realität konkret wahrgenommen, verfliegt die Angst, denn sie hatte keine Realität, sondern war nur ein Hirngespinnst der Phantasie.

Dieses Video (20:33) mit dem bekannten Modorator Markus Lanz und dem Direktor des Instituts für Virologie an der Universitätsklinik Bonn, Prof. Hendrik Streeck, gibt uns zu denken auf. Der Titel des Videos – „Virologe Streeck kritisiert bei Lanz Corona-Maßnahmen“ trifft meines Erachtens nicht zu, da Dr. Streeck niemanden kritisiert, er wundert sich nur. Er wundert sich, warum das Robert-Koch-Institut nicht an seinem Forschungsprojekt interessiert zu sein scheint und selbst nie daran gedacht hat, derartige Forschungen zu betreiben. Aus dem Verständnis eines wahren Forschers, der an konkreten Studien interessiert ist und mit feuriger Begeisterung Überstunden macht um zu Ergebnissen zu kommen auf die man bauen kann, ist das Desinteresse von Seiten der übergeordneten Behörde nicht nachvollziehbar.

Das Robert-Koch-Institut scheint lieber auf theoretischen Zahlen sein Denkgebäude zu errichten, welches – wenn nur ein Faktor falsch ist – wie ein Kartenhaus zusammenstürzen wird, als die bisher noch unbekannte Krankheit in all ihren Facetten anzuschauen und zu erforschen! Das gibt uns zu denken auf…

Das beste Heilmittel gegen Angst ist die Erkenntnis der realen Begegbenheiten.

Christine Richter

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