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Coronavirus – Was kann man weiterhin tun?

Therapeutische Hinweise zur Prophylaxe

– by Heinz Grill –

Die Lunge ist ein Organ, das sich zur Außenwelt durch den ein- und ausströmenden Atem öffnet. Sie kommuniziert in unmittelbarer Verbindung mit der Luft mit den Mitmenschen und den Stoffen, die sich im Luftraum aufhalten. Aus diesem Grunde kann man die Lunge als ein Kontaktorgan mit sensiblen Reaktionsformen bezeichnen, die auf die meteorische und sogar metaphysische Atmosphäre sowie im gröberen Bereich auf Mikroorganismen und Feinstaub antwortet.

Die Lungen ähneln in Aufbau und Struktur einem in den Körper hineingestülpten Baum. Sie besitzen mit den Bronchien und Bronchiolen eine große Kontaktfläche nach außen.

Sehr gut sind Bitterstoffe in Form von Kräutern und bitteren Nahrungsmitteln, denn diese stärken die Organe, ziehen sie zusammen und geben den Schleimhäuten Schutz. Da Infektionen in der Regel sehr viele leukozytäre Prozesse mit starken Auflösungstendenzen hervorbringen und häufig die Schleimhäute zu transparent, fast pergamentartig werden lassen, können die Bitterstoffe eine sinnvolle Zusammenziehung und Kräftigung geben.

Junge Löwenzahnblätter beispielsweise, kleingeschnitten als Zusatz im Salat oder mit gerösteten Sesamkörnern, Olivenöl und Salz vermengt als Brotaufstrich, bieten eine einfache Möglichkeit die Tafel mit „Bitterstoffen“ zu bereichern.

Orangen und Zitronen mit ihrem Vitamin-C Gehalt sind gerade beim Coronavirus sehr empfehlenswert, denn diese geben der Lunge eine Lebenskraft. Es ist die Lunge das Organ, das, wenn es zu wenig nach außen gekehrt ist und den Atemprozess in der Weite zurückhält, verantwortlich für melancholische Reaktionen ist (1). Die Verschlossenheit in der Melancholie kann Schwächungen bewirken. Das farbenfrohe Element der Zitrusfrüchte mit leichtem sauren Geschmack, das der Ascorbinsäure entspricht, erhebt den Menschen und stärkt indirekt das Organ.

Schwächend für das Immunsystem sind Ängste jeglicher Art. Was kann jedoch der Einzelne gegen die sich in utopischem Maße ausbreitenden Angststimmungen tun? Er kann sich nicht in Meditations- und Yogaübungen flüchten, sondern er ist dringendst aufgefordert, sich über die Fakten und Erscheinungsformen, die sich in der Medienlandschaft und innerhalb der verschiedensten politischen Eifereien zeigen, eine wirkliche objektive Anschauung zu bilden. Die Angst selbst ist ein, wenn man es so bezeichnet, astrales Phänomen, eine Art Luftbewegung, die, wenn sie den Menschen berührt, unausweichliche tiefgreifende Reaktionen hervorruft. Man stelle sich nur vor, dass heiße Luft über die Haut hinwegstreicht. Vielleicht reagiert der Einzelne auf diese Berührung unmittelbar mit einem Frösteln. Ebenso wirken die Angstbotschaften über den Coronavirus mit ihren nicht unterschiedenen Zahlen zwischen realer und vermeintlicher Todesursache. Die Angst erzeugt eine ständige Überreizung im sympathischen Nervensystem mit Immunschwäche und eine weitere Folge ist der Noceboeffekt, der besagt, dass Krankheiten generiert werden, die der Mensch selbst durch seine Autosuggestion hervorbringt. Das Bewusstsein mit einiger Konzentration kann diesem heimtückischen Geschehen entgegenwirken.

Die engen Quarantäneverhältnisse in Italien bedeuten, dass Menschen nicht mehr auf die Straße gehen dürfen, sich abriegeln, die Natur meiden und auf Sport verzichten müssen. Die mangelnde körperliche Bewegtheit führt zu schnellen Atrophien und diese wieder zu Leberüberlastungen. Das Ausscheidungssystem wird sehr leicht überfordert. Das Herzkreislaufsystem kann des weiteren nicht ausreichend trainiert werden. Koronare Insuffizienzen mit vielen Blutdruckproblemen müssen sich über lange Sicht hinweg steigern. Aber an allem Anfang stehen psychische Probleme. Vollkommene Isolation ohne Kontakte gibt auf Dauer, und das ist spätestens nach einer Woche sichtbar, extreme Rückfälle in Traumen und unsolide Verhaltensweisen und die Personen müssen Benzodiazepine, Antidepressiva und Anxiolytika einnehmen. Gerade jene, die Anorexia nervosa, starke Depressionen oder schizothyme Störungen haben, Personen, die ohnehin kontaktarm sind, produzieren Lungenkrankheiten, denn die Lunge wäre auf den kontaktfreudigen Atem angewiesen. Lange Zurückgezogenheit muss logischerweise außerdem hoch aggressive Verläufe des Coronavirus produzieren. Es ist bekannt, dass die Lunge bei Asketen häufig pathologisch betroffen ist.

Gutes Durchatmen und weite Bewegungen der Flanken, wie sie im Sinne der Asana bei trikonasana oder allgemein im Sinne einer freien weiten Atmung geschehen, wären jetzt zur Stärkung und Immunerkraftung wichtig (2). Die Übungen sollten wenn möglich im Freien praktiziert werden.

trikonasana – mit weiter Dehnung der Flanken

Sonne und unmittelbare Berührung mit der Sonne an der Haut führen zur Aufladung mit Vitamin D und sollten aufgesucht werden. Die schwierigere und anspruchsvollere Arbeit wäre es jedoch, die Sonnenkraft mithilfe geistiger Übungen, Entwicklung von Erkenntnisprozessen und allgemein ästhetisch spirituellen Zielen zu entwickeln. Es wäre günstig, wenn man mit praktischem Einsatz und Überzeugung jeden Tag eine Seelenübung, wie sie im Buch „Übungen für die Seele“ (3) beschrieben sind, absolviert.

Eine der gravierendsten Einflüsse auf die Mitte des Menschen, auf seinen Herzrhythmus und auf sein Atemsystem bewirkt der Elektrosmog. Es ist kein Schaden wenn man die Geräte abschaltet und sich weitgehendst den Überbelastungen, die durch Hochfrequenzen und Strahlungen entstehen, entzieht. Das 5G ist übrigens in den Zonen von Italien und China, wo die meisten Coronafälle aufgetreten sind, manifestiert. Der Zusammenhang von Schwächung der Schleimhäute und des gesamten Energieniveaus des Menschen zur elektrischen Strahlung, ist mittlerweile weitgehendst bekannt. Hier müsste entschieden eine Barriere geschaffen werden.

Obwohl die letztendliche Ursache für Krankheiten nicht in der Materie und nicht monokausal in Umweltbelastungen und Strahlungen liegt, so zeigt dennoch die unmögliche Umgangsweise des Menschen mit der rücksichtslosen Etablierung der Technik eine ernsthafte allgemeine Situation der Selbstzerstörung und Selbstvergiftung.

Die wirkliche Art gegen Corona anzutreten ist, den Suggestionen mit klarem, logischem Verstand ins Auge zu blicken.

© Heinz Grill

Anmerkungen:

  1. Zur Melancholie siehe Husemann/Wolff, Das Bild des Menschen als Grundlage der Heilkunst. Entwurf einer geisteswissenschaftlich orientierten Medizin: Die Lunge ist dem melancholischen Temperament zugeordnet.
  2. siehe trikonasana Dreieck – Die Dreigliederung auf YouTube
  3. Heinz Grill, Übungen für die Seele – Die Entwicklung eines reichhaltigen Gefühlslebens und das Erlangen erster übersinnlicher Erkenntnisse, Synergia Verlag, 2017

Der Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Betreiberin von der Webseite www.heinz-grill.de übernommen.

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